Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Dr. Steffen Hendel

IKEAS/Deutschlandstudien WS 2019/20

Seminare und Vorlesungen für IKEAS Deutschlandstudien sollten im StudIP und im Löwenportal entsprechend verlinkt sein.

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Institut für Germanistik

Ludwig-Wucherer-Straße 2, 1. OG, Raum 1.18.0

Sprechzeiten Vorlesungszeit: dienstags 14 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung;
Sprechzeiten in vorlesungsfreier Zeit: nach Vereinbarung

Telefon: (0345) 55 23597
Fax: (0345) 55 27067


Aktuelles Forschungsprojekt

Die deutsche Literatur zur Flüchtlings'krise' (2013-16)

Arbeitsschwerpunkte

Kritik der Politik und Ökonomie in der Literatur des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart (wiss. Auseinandersetzung, Debatten und Werke)

Kriegs-, Exil- und Fluchtliteratur (Schwerpunkt 1WK, 2WK, deutsche Kriege nach 1990; Flüchtlings"krise" 2013ff.)

ästhetische Verfahren

Studium, akademischer Werdegang

1998–2006 Studium Lehramt für Gymnasien Deutsch und Kunst an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Burg Giebichenstein und der Universidad de Granada, Spanien

ab 2006 freiberuflicher Grafiker; Lehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Lehrangebote an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design, Halle, S.

2007-16 Studium im Promotionsstudiengang Sprache - Literatur - Gesellschaft

seit 2010 freie Arbeit beim Freien Radio CORAX e.V.

2012-16 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Andrea Jäger

2017 Referendar für Lehramt Gymnasium

seit 2017 Mitglied des Literaturhauses Halle, S. e.V.

seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Andrea Jäger und Prof. Dr. Werner Nell

Stipendien

2001-06 Stipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung
2007-09 Stipendiat der Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt
2010 Projektstipendium der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt

Monografien, Herausgeberschriften

2018 - Den Krieg erzählen. Positionen und Poetiken der Darstellung des Jugoslawienkriegs in der deutschen Literatur. Göttingen: V&R unipress (Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs; Bd. 33). [Dissertation] [Rezensionen: Martin Sexl 04/2018, hier   ; Chloé Chaudet 07/2018, hier   ]

2014 - mit Sebastian Löwe (Hg.): Das Elend der Kritik. Berlin: The Green Box.

2012 - mit Stephan u. Wiebke Porombka: Atlas inspirierender Orte. Manhattan, Südsee und Badewanne. Eine Entdeckungsreise. Mannheim: Meyers  Verlag. [Illustrationen]

2011 - mit Werner Nell: Atlas der  fiktiven Orte. Utopia, Camelot und Mittelerde. Eine Entdeckungsreise zu  erfundenen Schauplätzen. Mannheim: Meyers Verlag. [Illustrationen]

2010 - mit Sebastian Löwe u. Robert Jeschonek  (Hg.): Zombie DDR. 20 Jahre gepflegte Verwesung. Halle: ufo galerie und  kunstraum.

Aufsätze (Auswahl)

2020 - "Das  soll Literatur eigentlich nicht." Die Debatte um Wesen und Wert der  Literatur anlässlich der Preisvergaben an Peter Handke, Saša Stanišić  und Olga Tokarczuck 2019. In: Gebrauchsweisen der Literatur (Undercurrents - Forum Für Linke Literaturwissenschaft. Bd. 14). https://undercurrentsforum.com    (digital).

2019 - Revolutionsliteratur 1919-2019. Eine kleine Geschichte politischer Vereinnahmungen. In: Die Literatur der Novemberrevolution (Undercurrents - Forum Für Linke Literaturwissenschaft. Bd. 13). Berlin: Undercurrents (print); https://undercurrentsforum.com    (digital).

2019 - mit Monique Lathan u. Doreen Trümpler: Der individuelle Ausdruck der Massenindustrie. In: Uwe Bittlingmayer, Alex Demirovic u. Tatjana Freytag (Hg.): Handbuch Kritische Theorie. Wiesbaden: Springer.

2019 - Verstiegene Affirmation des Kriegs durch seine literarische Kritik. Die literarische Produktion und Debatte anlässlich der deutschen Kosovo-Intervention 1999. In: Stefan Neuhaus u. Immanuel Nover (Hg.): Das Politische in der Literatur der Gegenwart. Berlin: de Gruyter.

2018 - Die Sowjetwolke. Der Malik-Verlag Berlin zwischen Oktoberrevolution und deutschen Lesern. In: Tatjana Petzer (Hg.): Literatur und Revolution. Rückblicke auf 100 Jahre Oktoberrevolution. Halle: Martin-Luther-Unversität Halle-Wittenberg (Reflexionen des Gesellschaftlichen in Sprache und Literatur. Hallesche Beiträge. Band 6).

2017 - Die Welt als Dreck und Anschauung. Zu den frühen Reportagen von Sibylle Berg. In: Anett Krause u. Arnd Beise (Hg.): Sibylle Berg. Romane. Dramen. Reportagen und Kolumnen. Bern: Peter Lang (Literarisches Leben heute. Bd. 7).

2017 - "… unter der Maske des Literarischen". Un-Kunst links-revolutionärer und -politischer Hörspiele in der Weimarer und Berliner Republik. In: Links. Rivista di letteratura e cultura tedesca. Pisa: Fabrizio Seera Editore (Bd. 17). (DOI: 10.19272/201705301009)

2017 - „[…] in das Land der allgemein so genannten ‚Aggressoren‘.“ Kultur als Plausibilisierung politischer Urteile – kritisiert und fundamentiert in Reiseberichten deutscher Intellektueller während des Jugoslawienkriegs (1991–1999). In: Christian Rink u.a.: Migration in Deutschland und Europa. Interkulturalität - Multikulturalität - Transkulturalitä. Berlin: Frank & Timme.

2016 - „… Geschichten, ekelhafter als der Gestank der Latrinen.“ Opfer-Charaktere als konstruktiver Beitrag von Intellektuellen zur Legitimation des europäischen Jugoslawienkriegs 1991–99. In: Klaus-Jürgen Bruder et al. (Hg.): Krieg um die Köpfe - Der Diskurs der Verantwortungsübernahme. Gießen: Psychosozial-Verlag.

2015 - mit Anett Krause: Phantomschmerzen. Hat die Literaturwissenschaft ein Problem mit dem Form-Inhalt-Problem? In: Daniel Alder et al. (Hg.): Inhalt - Perspektiven einer categoria non grata im philologischen Diskurs. Würzburg: Königshausen u. Neumann.

2013 - ‚Eine Warnung: Man kann von Produktivkraftzuwächsen auch zu bezaubert sein‘. Ein Beispiel: Neue Medien Kunst. In: Annette Emde u.a. (Hg.): Ästhetik ohne Widerstand. Mainz: Ventil.

2010 - Das dramaturgische Bonbon ‚Systemgegensatz‘. Wiedervereinigte deutsche TV-Filme über die DDR. In: Steffen Hendel, Sebastian Löwe u. Robert Jeschonek (Hg.): Zombie DDR. 20 Jahre gepflegte Verwesung. Halle: ufo galerie und kunstraum.

2009 - Auf dass der Tod sie scheide. Das praktisch unmögliche Miteinander der Geschlechter in Karen Duves ‚Regenroman’ (1999). In: Katja Kauer (Hg.): Pop und Männlichkeit. Zwei Phänomene in prekärer Wechselwirkung? Berlin: Frank & Timme 2009.

2007 - Heimat, wo anders! Über das Reisen in zwei fiktionalen Texten von Angela Krauß und Christian Kracht. In: Gunther Gebhard u.a. (Hg.): Heimat. Konturen und Konjunkturen eines umstrittenen Konzepts. Bielefeld: Transcript 2007.

Vorträge (Auswahl)

2020 - Die proletarische Revolution, das Buch und der Malik Verlag (Weimar: Kunst, Spektakel und Revolution (Reihe))

2019 - Das Gewöhnliche der rechten Gewalt - gemeinsame Sprache als Quelle des rechten Denkens und Handelns? (Poznan: Sprache - Recht - Gewalt)

2019 - Flucht und Flüchtlinge im deutschen Theater seit dem "Flüchtlingssommer" 2015 (Halle: Theater zu Migration und Flucht. Workshop)

2019 - "(Nie) wieder Krieg." Der Jugoslawienkrieg in Debatten und Werken deutscher AutorInnen 1991-1999 (Sarajevo: Vortrag im Rahmen von Erasmus+)

2018 - Theatrale Wort- und Bildgewalt wegen politischer Begriffslosigkeit? Eskalierende Entpolitisierung besorgter, wetternder, übergriffiger Deutscher in Falk Richters "FEAR" und Sibylle Bergs "Viel gut essen" (Bern: Erinnerung rechter Gewalttaten im deutschsprachigen Raum in den erzählenden Künsten)

2017 - "Der Klassenkampf ist ja keine Hauerei ..." Der Malik-Verlag zwischen Russischer Revolution und deutschen Lesern (Halle: Literatur und Revolution. 100 Jahre Oktoberrevolution)

2017 - Der Dienst der Kriegskritik als Literatur ... für den Krieg. Am Beispiel der literarischen Debatte und Produktion anlässlich der deutschen Kosovo-Intervention 1999 (Koblenz-Landau: Das Politische in der Literatur der Gegenwart)

2015 - „[…] in das Land der allgemein so genannten ‚Aggressoren‘.“ Kultur als Plausibilisierung politischer Urteile – kritisiert und bestätigt in Reiseberichten deutscher Intellektueller während des Jugoslawienkriegs 1991–1999 (Helsinki: Migration in Deutschland und Europa. Interkulturalität, Multikulturalität, Transkulturalität)

2015 - Die Parteilichkeit der ‚Verantwortung‘. Zur legitimierenden Rhetorik der Opfer-Täter-Figur in den Stellungnahmen deutscher Intellektueller zum Jugoslawienkrieg 1991–1999 (Berlin: Krieg um die Köpfe)

2015 - Sprachkritik oder Das Schweigen als einziges literarisches Verfahren der Kriegskritik. Erster Weltkrieg 1914-1918, Jugoslawienkrieg 1991–1999 (Paderborn: Das Radikale)

2013 - Der Vergleich als ein ästhetisches Verfahren der historischen Narratologie. Peter Handkes ‚Noch einmal für Jugoslawien‘. (Mainz: Historische Narratologie in interdisziplinärer Perspektive; Workshop der Forschungsnachwuchsgruppe 'Geschichtstransformationen')

2012 - mit Anett Krause: Phantomschmerzen. Hat die Literaturwissenschaft ein Problem mit dem Form-Inhalt-Problem? (Zürich: Inhalt – Perspektiven einer categoria non grate im philologischen Diskurs; Graduiertentagung)

2009 - A Somehow ‚Balkanian Nature‘. Cultural Discomforture in German Fictional Literature about the Yugoslavian War. (Rom: Contacts of Literatures and Cultures: North and South; 6th International Doctoral Student Conference on Interculturalism)

2006 - Heimat, wo anders! Über das Reisen in zwei fiktionalen Texten von Angela Krauß und Christian Kracht. (Dresden: Heimat – Zwischen Lebenswelt und Inszenierung; forum junge wissenschaften)

Kleine Texte, Rezensionen u.ä.

2020 - mit Lena Ritter: Lyrics and Music voll kapitalistischer Gemeinschaftlichkeit. Corona und ein bedrohtes ›Wir‹. In: CORAX Programmzeitung, 06,07/2020: CORAXX - 20 Jahre in der Luft! CORONA - Auch in der Luft: Viren und das ›Wir‹ (Halle, S.).

2020 – German Literature and the Yugoslav Wars: Reorientation, Legitimation and Support (Interview; Übersetzung: Kathrin Wunderlich). In: „Violence Elsewhere“: Imagining Violence Outside Germany since 1945 (CWS, University of York, UCL (GB)). Blog Violence elsewhere   

2019 – mit Lena Ritter: Deutschland, seine Kriege und seine normalisierte Öffentlichkeit. Wie nach 1990 die Macher und Kritiker des Kriegs doch noch zueinanderkamen. In: CORAX Programmzeitung, 10,11/2019: Deutschland Deutschland über alles (Halle, S.).

2019 – Willeke, Stephanie: Grenzfall Krieg. Zur Darstellung der neuen Kriege nach 9/11 in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Bielefeld: Transcript, 2018. (Rezension) In: Gegenwartsliteratur. Ein germanistisches Jahrbuch (Tübingen), 18/2019, S. 276–278.

2019 – Modėrn modern, zeitgenössisch faulen. Eine Polemik. In: CORAX Programmzeitung, 04,05/2019: Bauhaus und Gegenwart (Halle, S.).

2018 – "Raum zum Tanz hat meine Zelle / siebzehn Meter im Kubik“ (Rezension: Gefangen. Leben und Hoffen hinter Gittern. Eine literarische Inventur aus drei Jahrhunderten. Hg. v. Stefan Geyer u. Lothar Wekel. Wiesbaden: Corso, 2017). In: Die Horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik (Göttingen), #270, 2/2018, S. 214 f.

2015 – Recht, aus- und inwändig. Bücher dagegen. In: CORAX Programmzeitung, 03/2015: Exekutiv. Staats-Gewalt auf dem Prüfstand (Halle, S.).

2011 - Die Zurichtung. In: Jonas Engelmann u.a. (Hg.): Access Denied - Ortsverschiebungen in der realen und virtuellen Gegenwart. Mainz: Ventil (testcard. Beiträge zur Popgeschichte. Bd. 20).

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